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Einleitung...

Liebe Internetgemeinde,

Ende 2013 habe ich mich, nachdem ich das eigentlich für mich abgehackt hatte, kurzfristig dazu entschieden mich beim GAPP Austausch 2014 zu bewerben. Dieser sollte wie die letzten Jahre zuvor auch schon zwischen meiner Schule, dem Ruperti-Gymnasium in Mühldorf am Inn, und der Horizon High-School in Thornton stattfinden. Ich schrieb meine Bewerbung und füllte das Anmeldeformular aus.

Ich bekam dann, wenn ich mich recht erinnere, Anfang 2014 die Bestätigungsemail, dass ich mit nach Amerika fliegen darf.

Alle GAPPler trafen sich regelmäßig, sodass wir immer wieder Aktionen geplant haben um ein wenig Geld einzunehmen.

Wir bekamen dann endlich die Emailadressen unserer Austauschpartner. Mein Partner heißt Blaine Lee und ist 18 Jahre alt. Wie sich im Folgenden rausstellte kann er leider nicht nach Deutschland kommen, weil zu dieser Zeit die Saison der Dudelsack Wettbewerbe in den USA stattfindet und er daran teilnehmen wird.

Der 1.4.2014, der Tag der Abreise, rückte näher und Spannung und Aufregung wuchsen.

Wir bekamen immer mehr Emails mit wichtigen Dingen zur Organisation, wie Formulare die wir ausfüllen sollten. Manchmal war es schwierig, insgesamt haben unsere beiden Lehrkräfte Herr Fenzl und Frau Soller aber alles toll gemacht!

Der 1.4 war ein Dienstag und unser Flug ging um 12.20 Uhr. Nachdem er wegen den bevorstehenden Streiks der Lufthansa umgebucht wurde

Am Sonntag (ja so früh^^) habe ich angefangen meine Sachen zusammen zupacken. Am Morgen des 1.4 war ich bereit zu Abreise :D

Nachdem ich euch jetzt lange genug mit diesem langweiligen Gelaber eure Zeit gestohlen habe, werde ich jetzt am Abend jeden Tages einen kleinen Blogeintrag über meine Erlebnisse, die ich auf dieser weiten, großen, langen und vielleicht verrückten Reise erleben werde, veröffentlichen.

Falls das irgendjemand lesen sollte, dann wünsche ich gaaaanz viel Spaß dabei! Und falls jemand Fragen haben sollte einfach nachfragen

7.4.14 03:43, kommentieren

Eintrag Nr.1 Dienstag 1.4.2014 - Der Tag der Abreise!

Eintrag Nr.1 Dienstag 1.4.2014

Der Tag der Abreise!

Ich musste um kurz nach sechs in der Früh aufstehen. Ich packte die letzten Sachen wie Handyladekabel und meinen Anzug ein. Sonst lief der Morgen relativ normal ab. Ich war duschen und ging dann runter zum frühstücken. Um viertel nach 7 gingen dann meine Mutter, mein Vater und ich aus dem Haus, damit wir rechtzeitig zum Bus an der Schule kamen. Es war halb acht und es waren schon einige da, obwohl der Bus erst um kurz vor acht fahren sollte.

Die Stimmung war gut und jeder war denke ich zumindest ein wenig Aufgeregt, als wir uns von unsren Eltern verabschiedeten und in den Bus stiegen.

Am Flughafen München angekommen  ging es sofort los. Einchecken und Sicherheitskontrolle.

Nach vier weitern Sicherheitskontrollen und einige Zeit später waren wir dann vor unserem Gate und vertrieben uns die Zeit bis wir endlich in unser Flugzeug nach Chicago steigen durften. Im Flugzeug dann etwas Ernüchterung. Wir saßen alle komplett verstreut. Ich saß relativ weit hinten, genau in der Mitte, zwischen einem Amerikaner und einem Inder. Die waren beide nett, jedoch haben sie nicht gern gesprochen, was die kommenden zehn Stunden umso langweiliger machte. Der Flug war letztendlich ein langer und langweiliger Flug auf dem wir zur Verwunderung ganz gutes Essen bekommen haben.

Angekommen in Chicago mussten wir erstmal fast eine Stunde anstehen um in die USA einreisen zu dürfen. Nachdem wir etliche Sicherheitskontrollen und viele Meter im Flughafen zurückgelegt hatten, kamen wir gerade richtig zum Boarding. Diesmal war das Flugzeug etwas kleiner. Auf diesem Flug, der nur ca. 150 Minuten dauerte wurden viele von uns ordentlich müde und einige schliefen sogar.

Wir wussten dass unsere Gastfamilien am Ausgang auf uns warten würden, weshalb die Landung umso spannender war.

Als wir dann in die Ankunftshalle kamen standen da die Gastfamilien und hielten Schilder mit den Namen der deutschen Austauschpartner in die Luft. Ich musste etwas weiter auf die linke Seite gehen und dann traf ich das erste Mal Blaine und seine Mutter Wendy. Beide waren vom ersten Moment an sehr nett und hilfsbereit. Wir holten mein Gepäck ab und ich verabschiedete mich von meinen Freunden. Danach gingen wir zum Auto, das typisch amerikanisch schon halb kaputt war aber noch funktionierte, und fuhren in Richtung meines Zuhauses für die nächsten zweieinhalb Wochen.

Da sie nichts zum essen eingekauft hatten führen wir zu einem Restaurant namens Smashburger.  Wir wählten unsere Burger, die dann extra für uns gemacht wurden. Ein klarer unterschied zu Deutschland. Nach dem leckeren Abendessen fuhren wir dann endgültig nach Hause. Es war ein kleines, typisch amerikanisches Haus. Der Boden war überall mit einem großen, blauen und sehr dicken Teppich belegt. Sie zeigten mir das Bad und das Zimmer das ich nutzen durfte. Von dem Zimmer war ich im ersten Moment ein wenig geschockt. Es war ein übergroßes Puppenhaus! Mit der Situation freundete ich mich jedoch schnell an.

Nachdem ich mich in das Wifi eingeloggt und ein paar Sachen ausgepackt hatte, rief ich noch meine Familie via Skype an. Sie waren gerade aufgestanden und ich wollte ins Bett gehen. Zeitverschiebung… Wir redeten kurz über den Flug, doch ich wollte nach einem fast 24 Stunden Tag war ich dann doch etwas müde.

Ich ging in meinem Puppenhaus schlafen.

7.4.14 03:46, kommentieren

Eintrag Nr.2 Mittwoch 2.4.2014 - Mein erster voller Tag in den USA.

Eintrag Nr.2 Mittwoch 2.4.2014

Mein erster voller Tag in den USA.

Ich musste um viertel nach sechs aufstehen. Das frühstück entfiel, weil wir in der Schule etwas zu essen bekommen sollten. Also brachte Blaine seine Mutter zur Middle-school an der sie Lehrerin war. Von dort aus fuhren wir zwei mit dem Auto zu unserer Schule. Der Horizon High-School. Mein erster Eindruck. Ein riesiger rot-brauner Betonbunker ohne Fenster. Letzteres stimmt nicht ganz, da es ein paar wenige Fenster gab, die man jedoch nicht öffnen konnte.

Der Schultag war ganz interessant. Uns wurde die Schule gezeigt, wir bekamen unsere School-ID, wir machten eine Schnitzeljagt über das komplette Schulgelände und wir bekamen was zu Essen. Zu dem Essen will ich nur eins sagen: amerikanisch!

Wieder daheim richtete ich mich weiter ein und telefonierte mit meiner Freundin und einer anderen Freundin in Deutschland. Ein wenig später sprach ich dann mit Blaine über das kommende Wochenende. Er sagte mir, dass wir bei seinem Vater auf  der Farm sein werden. Irgendwo im Nirgendwo, ohne Internet. Ich freute mich trotzdem darauf!

Für den Samstag schlug er mir einige Aktivitäten und Ausflüge vor. Wir entschieden uns vorerst für den garden of gods. Wir zeigten uns noch gegenseitig die Heimat auf Googlemaps.

Das reden auf Englisch fiel mir erstaunlich leicht und verstehen konnte ich zu meiner Verwunderung auch das meiste.

Als dann seine Mutter zuhause war, zeigte ich ihnen Bilder von meinem Zuhause in Deutschland. Wir redeten viel über Unterschiede wie das Schul- und Führerscheinsystem. Allen in Allen ist einfach alles anders. Typisch Amerika! Ich gab Blaine und Wendy dann noch mein Geschenk und bedankte mich für das bisschen „Colorado Gold“ das bekommen hatte.

Dann war es auch schon so weit. Es war Zeit zu gehen, weil heute Abend ein Willkomensbarbecue in der Schule stattfinden sollte. Jeder bracht etwas mit und stellte es auf das Buffet. Das Essen war anders aber gut. Im Anschluss folgte die Begrüßung und wir führten unseren „Willkommenstanz“, zuerst alleine und dann mit unseren Ammis, vor. Wir hatten noch eine Menge Spaß. Jeder bekam ein offizielles GAPP 2014 T-Shirt und wir machten noch viele lustige Fotos. Ein toller Abend!

Um kurz nach 10pm telefonierte ich noch kurz mit meiner Familie in Deutschland. Ich war jedoch so müde, dass wir nur wenige Minuten miteinander sprachen.

Ich ging in meinem Puppenhaus schlafen.

7.4.14 04:05, kommentieren

Eintrag Nr.3 Donnerstag 3.5.2014 - Der erste ganz normale Schultag?

Eintrag Nr.3 Donnerstag 3.5.2014

Der erste ganz normale Schultag.

Ich glaub der Titel an sich sagt schon nahezu alles über den Tagesablauf. Oder doch nicht?

Schule beginnt um 7.15am und Endet um 3.00pm. Die meisten Schulstunden dauern 53 Minuten und es gibt keine normalen Pausen wie in Deutschland. Nur zwischen den Stunden immer 6 Minuten zum Raumwechsel. Somit kommt man bei einer normal langen Stunde mit der dazugehörigen „Pause“ auf 59, was allein schon total hirnrissig ist! Jedoch kommts noch schlimmer.

Es gab einen „Dresscode“ an den sich niemand hielt und der auch nicht kontrolliert wurde. Auch war es verboten sein Handy zu benutzen, was jedoch auch nicht eingehalten wurde. Weil das noch nicht genug ist, gibt es ein freies Wlan-Netzwerk extra für alle Schüler. Damit auch jeder der sein Smartphone eigentlich nicht benutzen durfte ja immer Internet hat?!

Um das Thema Handys in der Schule abzuschließen kann man denk ich nochmal einen drauflegen. Schüler die während des Unterrichts angerufen werden gehen einfach so aus dem Klassenzimmer und telefonieren dann die nächsten Minuten am Gang. Oder um letzteres zu toppen: Manche benutzen Schüler benutzen ihr Handy sogar während einer Schulaufgabe oder einer Ausfrage offensichtlich ohne Schwierigkeiten zu bekommen. LÄCHERLICH….

Das war jedoch noch nicht alles zum sogenannten „Unterricht“. Es ist scheinbar kein Problem wenn man mehr als 30 Minuten zu spät kommt und während des „Unterrichts“ isst und trinkt oder sogar aufsteht und geht. (Jedoch braucht man eine extra Erlaubnis um auf die Toilette gehen zu dürfen?!)

An diesem Tag voll von „Unterricht“ hatte ich den Eindruck, dass man einfach mal NICHTS lernt.

Und das kann an anderen Tagen auch nicht besser sein, da man jeden Tag die gleichen „classes“, sprich den gleichen Stundenplan hat, den man zu Beginn des Schuljahren selbst wählen konnte.

Auf dieser „High-School“ scheint es mir, als ob man richtig was lernen würde.

 

Nachdem wir nach Hause gegangen sind, vertrieb ich mir die Zeit ein wenig mit YouTube-Videos.

Am Abend redeten wir drei noch ein wenig und fuhren danach zu einem Mexikaner. Das Essen war lecker und auch nicht recht unterschiedlich zu mexikanischen Essen aus Deutschland. Was man vom Rest jedoch nicht behaupten kann.

Das ganze Restaurant war mit Teppich ausgelegt. Und Getränke bekam man in einem Plastikbecher serviert, den man so oft man wollte nachfüllen lassen konnte.

Nach unserem Restaurantbesuch fuhren wir um ca. 9pm einkaufen. Ja es war schon 21.00 Uhr und wir fuhren einkaufen. Das geht weil in Amerika alle Läden 24 Stunden am Tag offen haben.

Danach fuhren wir nach Hause. Ich redete wie die Abende zuvor noch mit meiner Familie und ging dann in meinem Puppenhaus schlafen.

Ich glaub ich bin in Amerika!

7.4.14 04:08, kommentieren

Eintrag Nr.4 Freitag 4.4.2014 - Mal wieder etwas Neues…

Eintrag Nr.4 Freitag 4.4.2014

Mal wieder etwas Neues…

Heute fahren wir nach Denver in die Stadt und schauen uns Das Kapitol an.

Der Tag hat ganz normal begonnen. Nur das wir in der Schule um 7.15am nicht in Philosophie gegangen sind sondern mit den anderen in einen amerikanischen Schulbus gestiegen sind (Ja so ein cooler gelber!).

Nach einer halben Stunde waren wir in Denver. Wir stiegen aus, machten ein Gruppenfoto und gingen danach direkt ins Kapitol.

Das Kapitol ist der Regierungssitz der Regierung von Colorado, wie man uns erklärte, nachdem wir mal wieder eine Sicherheitskontrolle durchlaufen hatten.

Innen wirkte alles groß, golden und pompös. In Wirklichkeit war alles einfach nur aus Messing. Uns wurden die wichtigsten Dingen gezeigt, unteranderem auch die Kuppel, ein Büroraum und natürlich die Säle in denen die Beschlüsse gefasst werden.

Wir hatten Glück und kamen gerade auf die Empore des ersten Saals als der offizielle Beginn in der Früh stattfand. Die Anwesenheit jedes einzelnen Senators wurde überprüft. Letztendlich beteten alle und sprachen zur Amerikanischen Flagge.

Ein paar Minuten zuzusehen wie dort gearbeitet wird, war echt interessant (die benutzen diesen coolen Holzhammer wenn etwas beschlossen ist *_*).

Die Führung an sich war zwar ganzschön schlecht gemacht. An sich war es aber trotzdem schön so Etwas mal gesehen zu haben.

Im Anschluss fand eine Schnitzeljagd durch die 16th Street Mall und die Umgebung. Es war so langweilig und keiner hatte Lust sich zu bemühen, also haben wir drei oder vier Fragen beantwortet, damit es wenigstens so aussieht al hätten wir was gemacht…

Um die Stadt abschließend zu beschreiben würde ich sagen, dass es sehr viele Obdachlose und Drogenabhängige gibt. Eine Großstadt.

Als Blaine und ich wieder bei ihm zuhause waren, wartete zu unserer Verwunderung bereits sein Vater vor der Haustür auf uns. Dieser sollte erst in etwa 20 Minuten hier sein. Jeff war groß und er und sein kleines blaues Auto waren ----- lass mich überlegen ----- amerikanisch. Wie so weniges hier.

Wir packten noch schnell die letzten Dinge für das Wochenende auf der Farm zusammen. Ich entschloss mich dazu meinen Laptop mitzunehmen.

Die Autofahrt sollte eineinhalb Stunden dauern, weil wir noch zweimal stehen bleiben mussten um Lebensmittel und Trinkwasser einzukaufen. Das Wasser draußen auf dem Land hat dort so viele Mineralien, sodass es so ekelhaft schmeckt, dass man es nicht trinken möchte. Bei einer „Nachbarfarm“ war sogar so viel Magnesium enthalten, dass deren Wasser brannte!

Blaine stellte mich seiner Stiefmutter vor und zeigte mir mein Zimmer und die Farm. Ein Traum *_* (seht selbst auf den Bildern) Irgendwo im Nirgendwo!

Nach dem er mir erklärt hatte wie man die Katzen, Hühner und den Hund füttert zog ich mich in mein Zimmer zurück und begann den Blog.

Ja du hast richtig gelesen ich habe damit erst am Freitag angefangen. Also hatte ich einiges einzuholen, damit ich Sonntagabend, wenn wir wieder in der Stadt sind alles online stellen konnte.

Also setzte ich mich in mein Bett, setzte Kopfhörer auf, machte laut Musik an und begann in Word einfach mal zu schreiben.

Als es bereits begann zu dämmern wurde ich dann zum Essen gerufen. Ich zog mich an und ging nach draußen. Wir grillten Hotdogs selbst und klemmten Marschmellos (keine Ahnung wie man das schreibt) zwischen zwei Kekse und etwas Schoki. Nach einer Zeit am Lagerfeuer haben wir aufgeräumt und sind nach drinnen gegangen. Es war schön warm und ich zeigte ihnen noch ein paar Bilder von meinem zuhause.

Obwohl wir begonnen hatten einen Film anzusehen, gingen wir nach nicht einmal einer halben Stunde alle ins Bett weil wir zu müde waren.

Ich ging in meinem normalen Zimmer schlafen.

7.4.14 04:11, kommentieren

Eintrag Nr.5 Samstag 5.4.2014 - Die andere Seite Colorados.

Eintrag Nr.5 Samstag 5.4.2014

Die andere Seite Colorados.

Bis jetzt kannte ich die Stadt und das weite Land der Farmen, wo man teilweise mehrere 100 Meile weit sehen konnte. Doch heute wurde mir die andere Seite gezeigt.

Zu meiner Verwunderung wachte ich bereits um 6.48am auf. Ich setzte mich wie am Tag zuvor an meinen Laptop und schrieb fast zwei Stunden lang weiter, bis mich Blaine zum Frühstück holte.

Es gab ein paar Cookies die aussahen wie Schokokrossies, nur monoton weiß. Sie schmeckten auch allein nach Garnichts. Dazu gab es eine Art Sahnesoße mit Fleischstückchen darin. Die Soße war scharf und heiß. Und weil sie ja Hühner haben, gab es dazu natürlich noch so viele Spiegeleier wie man wollte. Ungewohnt etwas Warmes und Scharfes zum Frühstück zu essen. Trotzdem war es lecker.

Der Wetterbericht sagte Schneestürme voraus, weshalb wir versuchten einen anderen Plan für unseren Ausflug zu finden. Wir entschieden uns dann dazu mit dem Truck einen Rundfahrt und den Südwesten zu machen.

Folgendes kann man eigentlich nicht beschreiben. Ich werde euch kurz erklären was Sache war den Rest könnt ihr dann selbst auf den Bilder sehn.

Zuerst machten wir uns in dem weißen Automatik-Pickup auf dem Weg in Richtung Rocky Mountains. Auf dem Weg machten wir halt in einem einer Kneipe namens Vern´s. Wir aßen alle einen hammerobermegageilen Burger und fuhren weiter.

Jeff und Dori arbeiteten für die Regierungsorganisation für Wildlife. Das ist auch der Grund dafür, dass uns eine von Jeffs Kolleginnen eine der Fischaufzuchtsstationen (genannt fish hatchery) zeigte.

Danach ging es erst richtig los. Wir fuhren in einen Canyon ein und folgten dieser Straße die nächsten drei Stunden bergauf. Um es zu beschreiben wie es hier üblich ist, sage ich dazu nur awesome!

Als wir uns dann wieder langsam auf den Heimweg machten, verliesen wir Colorado und kamen nach Wyoming. Hier war es einfach nur flach und man sah am Horizont nichts außer den Rocky Mountains.

Als Jeff dann Musik abspielte und wir eine Stunde lang nur geradeaus gefahren sind kam dann eine typisch amerikanische Stimmung auf. So wie man es in manchen Filmen sieht.

Wir näherten uns dann immer weiter Denver und machten noch kurz halt beim Jax´s um aufs Klo zu gehen und etwas einzukaufen. Ein bisschen später gingen wir dann in Bruce´s. Mal wieder eine amerikanische Bar in der ich mir einen leckeren Bacon Deluxe Cheesburger gönnte. Blaine, Jeff und Dori bestellten sich das “Rocky Mountain Oyster all-you-can-eat”. Die meisten werden wahrscheinlich nicht was das ist. Ganz kurz die Erklärung dazu: Panierte Bulleneier! Ich hab die dann doch nicht probieren wollen

Nachdem wir dann nach einer weitern Stunde Autofahrt wieder daheim waren, räumten wir den Truck auf, sperrten die Hühner ein, holten mit dem Golfcar die Post und gingen ins warme Haus. Nach einem kurzen Gespräch verabschiedete ich mich und ging in mein Zimmer.

Eigentlich hatte ich ja vor jetzt schlafen zu gehen, da ich im Auto schon Probleme hatte wach zu bleiben, jedoch setzte ich mich mal wieder mit meinem Laptop ins Bett und schrieb ein wenig weiter.

Ein wenig später ging ich in meinem normalen Zimmer schlafen.

7.4.14 04:14, kommentieren

Eintrag Nr.6 Sonntag 6.4.14 - Ein Tag mit zwei Teilen

Eintrag Nr.6 Sonntag 6.4.14

Ein Tag mit zwei Teilen.

Ich stand diesmal etwas später auf und schnappte mir dann aber wieder sofort meinen Laptop um mit den Blogeinträgen voranzukommen.

Nach dem Frühstück, das das gleiche war wie am Tag zuvor, schrieb ich etwas weiter.

Als ich keine Lust mehr auf schreiben hatte, ging ich nach draußen und erweckte mit Blaine die Bewässerungsanlage aus dem Winterschlaf. Zu meiner Verwunderung war der Boden bereits im April wegen der Trockenheit rissig.

Ich ging noch ein wenig umher und machte Fotos, entschloss mich dann aber ins Haus zu gehen. Dort setzte ich mich aufs Sofa und schüttelte erstmal locker easy, nach einem 23 Minuten Run, einen neuen Temple Run 2 Rekord aus dem Handgelenk

Das musste ich natürlich aufschreiben, was dann auch sofort tat. Jetzt sitze ich vorm Computer und kann nichts mehr schreiben, weil der Tag noch nicht weiter voran geschritten ist. Demnach werde ich jetzt erstmal wieder ins Wohnzimmer gehen und sehn was es zu tun gibt.

Wir aßen etwas Fleisch und eine Art Auflauf zu Mittag, nachdem ich wir zuvor noch den bereits angefangenen Film zu Ende gesehen hatten.

Ich packte meine Sachen zusammen, weil es schon bald Zeit für den Abschied sein sollte.

Bis uns Wendy dann um 6pm holte, saßen wir noch im Wohnzimmer und redeten ein wenig. Ich bedankte mich mehrmals für die tollen Erlebnisse!

Der Abschied war halt eben ein Abschied :D Hoffentlich sehen wir uns nochmal…

Zuhause angekommen hab ich mich dann mal wieder dem Blog gewidmet und alles online gestellt.

Morgen werde ich nichts veröffentlichen können, weil ich den ganzen Tag nicht zuhause sein werde. Das kommt dann eben einen Tag später

Was noch so an diesem Abend passieren soll kann ich euch jetzt nicht mehr sagen, weil ich es noch nicht weiß.

Ich denke mal ich werde noch mit meiner Familie reden, den Link des Blogs irgendwo veröffentlichen und dann gehe ich in meinem Puppenhaus schlafen.

7.4.14 05:37, kommentieren

Eintrag Nr.7 Montag 7.4.14 - Colorado Rockies

Eintrag Nr.7 Montag 7.4.14

Colorado Rockies

Schule…

Ich glaube das beschreibt den Tagesablauf bis etwa 3pm. Danach sind wir kurz nach Hause und haben warme Klamotten für das Baseballspiel am Abend eingepackt.

Anschließend sind wir zur Century Middle School gefahren und haben dort ca. 5 Minuten lang im Informatikunterricht seiner Mutter zugeschaut. Amerikanisch schrecklich… Achtklässler die einfach mal nur mit ihrem Handy „arbeiten“.

So heißt es zumindest offiziell, nachdem ich nachgefragt hatte. Nachdem wir dann wahrscheinlich fast eine Stunde in einem kleinen Zimmer gesessen sind, gab mir Wendy noch eine kurze Schulführung.

Nur zur Info: Blaine spielt Fagott und er brauchte so ein neues „Reinblaseteil“ :D Eine der Musiklehrerinnen kann scheinbar diese Dinger, die aus Zuckerrohr und Schnüren gemacht werden, herstellen. Diese haben sie dann durchprobiert und angepasst. Ehrlich gesagt habe ich da bei keinem einzigen den Unterschied gehört…

Gleich im Anschluss sind wir nach Denver gefahren, um auch pünktlich zum Baseballspiel da zu sein. In der halben Stunde, die wir zu früh da waren, sind wir dann noch einmal durchs Stadion gegangen und haben uns das sogenannte „roof top“ angesehen. Ich muss sagen, der Ausblick ist nicht schlecht. Auch haben wir ein lila Rockies T-Shirt geschenkt bekommen, was meine Sammlung der erhaltenen T-Shirts auf drei erhöht.

Das Spiel an sich war halt Baseball. Ich bin davon nicht so der Fan, weil mir da irgendwie die Spannung fehlt. Während dem Spiel, habe ich gemerkt wie „kaufsüchtig“ die Ammis sind. Durchgehend werden einem Sachen angedreht, die auch viele Leute kaufen. Ich habe ein ein paar Sachen, wie zum Beispiel einen „Footlong Hotdog“ oder „Funnelcake“ probiert.

Nachdem die Rockies relativ eindeutig gewonnen hatten, gingen wir nach Hause.

Es war ca. halb elf als ich dann in mein Zimmer gehen konnte. Ich war echt müde und war froh, dass ich schlafen gehen konnte.

Ich ging in meinem Puppenhaus schlafen.

9.4.14 23:11, kommentieren

Eintrag Nr.8 Dienstag 8.4.14 - Ein normaler Tag?

Eintrag Nr.8 Dienstag 8.4.14

Ein normaler Tag?

Nunja. Eigentlich war es ein ganz normaler Schultag. Bis auf die 5. Stunde. Da hatten einige von uns Deutschunterricht. Diesen mussten dieses Mal „die Deutschen“ gestalten.

Wir haben erstmal ein kleines Telefongespräch auf Hochdeutsch und Bayrisch vorgespielt und den kurzen Dialog an die Tafel geschrieben. Diesen sollten die Amerikaner dann ins Englische übersetzten, was natürlich kein Problem und nicht so spannend war. Viel lustiger war es, als sie in Gruppenarbeit denselben Dialog in eine Art amerikanische Jugendsprache übersetzt haben. Ich sag nur „Yo G, Supp Bro?“ usw.

Um die 53 Minuten lange Stunde noch etwas zu füllen, haben wir ein paar Nachsprechübungen fürs Bayrische gemacht. Ich muss sagen, dass war echt lustig und cool.

Weil die Stunde dann noch immer nicht vorbei war, stellten wir den Amerikanern bayrische Zungenbrecher vor und sie uns amerikanische. Aussprache --> easy NICHT!

Ansonsten war der Tag bis etwa viertel vor 7 ganz normal.

Wir gingen von der Schule heim, es hatte mindestens 25°C. Daheim habe ich mir ein wenig die Zeit vertrieben.

Während Wendy nun das erste mal kochte, unterhielten wir uns und mir wurde eine Werbung gezeigt, die angeblich so gut sei. Ich fand sie ja nicht so super lustig wie Blaine und Wendy, die schon gelacht haben, als sie den Suchbegriff „humb day“ in YouTube eingaben.

Ein Kamel, dass Humbdaaaaaaaaaay sagt. Naja. Als ich nach der Bedeutung fragte, wurde mir gesagt, dass sie scheinbar den Mittwoch auch Humbday nennen.

Bis wir dann zum City-Council aufbrachen, haben wir nur noch eine Art Gulasch gegessen.

Angekommen sind wir wohl eher knapp als pünktlich. Dort wurden wir kurz offiziell in Thornton begrüßt und man gab uns eine „Resolution“. Ich finde es ist schon fast ein Skandal, dass in diesem offiziellen Dokument zwei sachliche Fehler drin sind. Aber naja, was solls. Nach etwa fünf Minuten gingen wir dann nach draußen um einer unserer Lieblingsbeschäftigungen nach zu gehen: SELFIES! :D

Ich dachte, dass wir danach nach hause fahren würden, sodass ich noch meine Blogeinträge für Montag und eben Dienstag schreiben konnte. Falsch gedacht.

Wir führen zuerst in einen Buchladen, in dem sie dann das Buch, welches mir Wendy schenken wollte nicht hatten. Danach sind wir in eine Art Eisdiele gefahren. Sie wollten mir das angeblich beste Eis der Welt zeigen. Und es war auch ganz gut, aber bis auf, dass man sich die Form des Eises und des was darin eingemischt war selbstaussuchen konnte, nicht besonders unterschiedlich zu deutschen Eis.

Anschließend sind wir zu Wendys Schule gefahren, weil sie noch irgendetwas erledigen musste, dreiviertel neun. Um diese „Tour“ noch abzurunden, sind wir natürlich noch einkaufen gefahren.

Um halb 10 waren wir dann ca. daheim, sodass ich noch genug Zeit hatte, um um 10pm mit meiner Familie zu reden.

Danach war ich wie eigentlich reden Tag echt müde.

Ich ging in meinem Puppenhaus schlafen.

10.4.14 00:27, kommentieren